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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Ausgabe der GRIP widmen wir uns ausgiebig dem Thema Kinder- und Jugendfilm. Einen Überblick über aktuelle Trends liefert Reinhard Kleber und wirft zudem ein Schlaglicht auf das älteste deutsche Kinderfilmfestival: auf Lucas, das sich unter neuer Leitung auch gleich neu erfunden hat – mit großem Erfolg. Bei dieser Gelegenheit stellen wir ihnen auch die neue Leiterin des Filmmuseums, Hellen Harrington, vor. Welche Pläne sie für ihr Haus hat, erfragte Alexander Jürgs für uns. Dieter Brockmeyer war zu Besuch bei den VFX-Spezialisten von Chimney, die sich auf Kinderanimationsfilme spezialisiert haben. Wie stark Frankfurt und die Region wiederum als Kulisse für Jugendspielfilme gefragt sind, hat Birgit Schweizer recherchiert. Und wir werfen einen Blick auf den Kinderkinoabspielring des Film- und Kinobüros Hessen, der es Kinobetreibern wirtschaftlich erst möglich macht, Kinderfilme ins Programm zu nehmen. Warum das so ist, erläutert Daniela Fend in dieser Ausgabe.

Im Porträt der Dokumentarfilmer Thomas Frickel, der bereits als Kind den Weg des Filmemachers einschlug, bevor er sich als erfolgreicher Dokumtarfilmer einen Namen gemacht hat. Auf eine bemerkenswerte Firmengründung macht uns wiederum Claus Wecker aufmerksam: In Frankfurt ist der Filmverleih JIP an den Start gegangen. Auf neueste Entwicklungen der hessischen Filmförderung geht Daniel Güthert ausführlich ein. Und dass nachhaltige Filmwirtschaft sich nicht auschließlich ökonomisch definiert, soll der hessische "Preis für nachhaltiges Kino" unter Beweis stellen, der 2018 zum dritten Mal vergeben wird. Darüber berichtet Erwin Heberlin. Nachhaltigkeit beginnt aber auch bei der Nachwuchsförderung, Daniel Güthert stellt uns daher das Programm "Heseen-Ideen" vor, das die Firmengründung von Hochschulabsolventen fördern soll. Schon etwas länger gibt es die hessische Film und Medienakademie – zum Anlass ihres 10jährigen Bestehens liefert Daniel Güthert einen Rückblick auf Gründung, Geschichte und Projekte des Netzwerks. Was Kino, Autoscooter, Virtual Reality und ein Kongress zur Zukunft des Deutschen Films gemeinsam haben, konnte man in diesem Jahr auf dem 11. LICHTER Filmfest erleben. Die Nachlese dazu liefern Tobias Hüser und Philipp Mehler. Über das Gießener Festival Seriale, das sich ganz dem neuen Format der Web-Serien widmet, berichtet Alex Scherer. Auch aus Altem kann Neues entstehen – Daniel Güthert informiert uns über die Umbaumaßnahmen im traditionsreichen Harmonie-Kino in Sachsenhausen. Außerdem war Birgit Schweizer auf der Premiere des Kurzspielfilms "Der dritte König" von Christoph Oliver Strunck. Daniel Güthert liefert uns zudem ein kleines Porträt des Autors David Ungureit, der für das Drehbuch "Schneegestöber" mit dem Hessischen Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde, und zum Abschluss stellt uns Andrea Wenzek ein Berufsbild vor, das im Filmbereich derzeit hoch gefragt ist: die Setrequisite.

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Ausgabe der GRIP und einen schönen Kinosommer,

herzlichst,

Ihre Redaktion

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